Was wir erreicht haben

Mittel für Sportbad gesichert

Bei der Vorbesprechung des Haushaltsentwurfs für 2009, am Montag 10.11.2009 stellt Rainer Schönberg erstaunt fest, dass die Baumaßnahme Sportbad, in Weiterführung des Bürgerbegehrens weder mit Planungsmitteln noch mit Baumitteln enthalten waren.

Da dies ein eklatanter Verstoß gegen die Zusage der Stadt Augsburg gegenüber den Initatioren des Bürgerbegehrens Plärrerbäder darstellte, bestand der seinerzeit Mitinitatior Rainer Schönberg bei der Vorbesprechung mit der CSU und Pro Augsburg darauf, dass diese Maßnahme unbedingt in den Haushaltsplan 2009 aufgenommen werden muß. Alles andere würde eine dreiste Mißachtung der eigenen Zusicherung durch die Stadtverwaltung darstellen.

Durch zähes Verhandeln gelang es dem Stadtrat der Freien Wähler, Rainer Schönberg, dass in dem künftigen Haushaltsplan 50.000 Euro als Planungsmittel für das Sportbad aufgenommen werden sollten, sowie eine Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 1,6 Mio. Euro um nach dem vorliegen einer umsetzbaren Planung noch im September 2009 mit der Baumaßnahme Sportbad beginnen zu können.


Familienbad gerettet


Durch die städtische Haushaltspolitik drohte 2003 das Aus für das Familienbad an der Schwimmschulstraße in Augsburg.

Das Familienbad Augsburg entstand anno 1826 als der bayerische König seiner Armee den Befehl gab, das schwimmen zu erlernen. Daraufhin stellte der damalige Stadtmagistrat den Offizieren einen Platz an der ehemaligen Wolfshalle, „ einem Hochwasserablass des Senkelbachs“ zur Verfügung. Auf diesem Grundstück wurde von den Soldaten ein Schwimmbecken erbaut. 1827 waren die Bauarbeiten abgeschlossen und die erste Augsburger Badeanstalt konnte unter dem Namen " Militärschwimmschule des königlich bayrischen Infanterieregiments Prinz Carl" eröffnet werden. 1848 wurde der Bereich, der das ehemalige kostenfreie Freibad darstellt (heute Beach-Volleyballfeld), als Männer-und Knabenschimmschule genutzt. 1912 fand die Erweiterung des, für die Männer bestimmten Schwimmbereiches statt und wurde unter dem Namen "Familienbad" eröffnet.

Eine engagierte Gruppe von Mitbürgern konnte und wollte dem drohenden Aus nicht einfach tatenlos zusehen und fand in Rainer Schönberg und Herrn Kink zwei namenhafte Mitstreiter. Nach erfolglosen Gesprächen mit der Stadtregierung wurde ein Bürgerbegeheren iniziert und es wurden etwa 13.000 Unterschriften, gegen die Schließung des Familienbades, gesammelt.

Dieses drohende Bürgerbegehren brachte die Stadtregierung zum umdenken und mitterweilen wird das komplette Areal saniert.


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