Sport

Investitionsstau abbauen! Sportler wollen Sanitäranlagen für die Körperhygiene
und keine unzumutbaren hygienische Verhältnisse.

Die Freien Wähler setzen sich für eine zukunftsorientierte Sportpolitik ein, d.h.:
Analyse Ist-Zustand – Feststellung Investitionsbedarf – Sportentwicklungsplan –
Prioritätensetzung – Abarbeitung nach Haushaltsmitteln.

Die Stadt schiebt in Sachen Sport einen immensen Investitionsstau vor sich her.
Jahrelange Mangelverwaltung und diverse Kürzungen führten dazu, dass notwendigste
Reparaturen und Sanierungen immer wieder verschoben und jeweilige Schließungen in
letzter Sekunde gerade noch verhindert wurden. Innovative, zukunftsorientierte Projekte
blieben auf der Strecke.

Schwimmbäder: Neues Konzept und Abriss der teuren Energieschleudern

  • Das Sportbad ist außer Betrieb!
  • Hallenbad und Sporthalle in Haunstetten hat einen Investitionsbedarf für Sanierung in Millionenhöhe. Für den Brandschutz sind kurzfristig 400.000 Euro notwendig, sonst droht Schließung.
  • Hallenbad und Sporthalle in Göggingen haben einen Investitionsbedarf für Sanierung in Millionenhöhe – Wegen der Dachlastprobleme bei Schneefall droht der Sporthalle die Schließung. usw….

Da alle Augsburger Bäder in die Jahre gekommen sind, ist ein Gesamtkonzept
notwendig, da ansonsten eine unwirtschaftliche Sanierungsspirale entsteht, die wohl
Jahrzehnte Finanzmittel bindet, ohne dass dadurch eine wirkliche Verbesserung für
Badegäste und Sportler entsteht.

Die Sanierung der Stadtteilschwimmbäder lässt sich aus energetischen und
technischen Gesichtspunkten wirtschaftlich nicht rechtfertigen. Eine Anpassung der
Bäder auf den neusten Stand kommt teurer als ein Neubau.
Für die Stadtteile muss ein einheitliches Schwimmhallenkonzept entwickelt werden,
damit die Anforderungen für den Schulsport und die öffentliche Nutzung erfüllt sind.
Die Schwimmschulstraße ist als innerstädtischer Bäderschwerpunkt für Vereine und
Schulen auszubauen und zu sichern, wobei wieder ein Freibad (gebührenfrei)
einzurichten ist.

Das Alte Stadtbad muss dringend generalüberholt werden. Probleme zeichneten sich
bereits im Saunabereich ab und tauchen aber auch im gesamten Bad auf.

Der Stadt fehlt ein großes Freizeit- und Erlebnisbad. Ein dafür geeigneter Standort ist
an der Mühlhauser Straße, unweit der Fernwärmeleitung. Das Bad kann
kostengünstig über die Müllverbrennung beheizt werden. In dieser Einrichtung
können auch Wettkämpfe stattfinden.

Multifunktionshalle

Die Stadt Augsburg benötigt dringend eine Multifunktionshalle, die sowohl für
sportliche als auch für kulturelle Veranstaltungen genutzt werden kann. Beim Bau der
Messehalle wurde dies leider versäumt.

Referat für Kultur und Sport auflösen

Das Referat für Kultur und Sport hat sich nicht bewährt und muss wieder getrennt
werden.

Sportentwicklungsplan

Mehrspartenvereine konkurrieren immer mehr mit gewerblichen Anbietern. Eine
Ausweitung des Angebots der Vereine scheitert aber oft an verfügbaren Belegungszeiten
in städtischen Hallen und Anlagen. Innovation kommt fast ausschließlich nur noch von
den Vereinen. Daher müssen bedarfsweise Privatinvestoren mit ins Boot geholt werden.

Die Stadt Augsburg braucht dringend einen Sportentwicklungsplan sowie eine
Prioritätenliste für Sanierungen und mögliche Neubauten für Vereine und Schulen.
In den Sportentwicklungsplan müssen auch die Bedürfnisse der Sportvereine mit
eigenen Anlagen einfließen. Seit Jahren decken die Zuschüsse im Bereich
Übungsleiterpauschale, Jugendzuschüsse sowie Betriebskostenzuschüssen nicht
einmal die Inflationsrate, während die Kosten für die Vereine permanent steigen.
Außerdem soll in den Sportentwicklungsplan die sukzessive energetische Sanierung
der städtischen Anlagen und Sportstätten eingebracht werden.

Zudem bedarf es eines Sportmanagers/Sportbeauftragten, der sich unabhängig von
Haushaltszwängen um Bedürfnisse des Sports in Augsburg kümmert, der z.B. mögliche
Synergien auslotet und damit eine bessere und gerechtere Steuerung der finanziellen
Mittel gewährleistet. Diese Stelle ist mit Sicherheit für unsere Bürger ebenso wichtig wie
die von der Stadtregierung gegen viele Widerstände durchgesetzte Stelle des
Popkulturbeauftragten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*